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Gemäss Urkunden stammt
die noch sichtbare Lezi auf der Passhöhe von 1499, sicher jedoch
nach den überlieferten Plänen von 1622. Der Ausbau der Luzisteig
zur Wehranlage erfolgte 1622 nach Plänen des Zürcher Baumeisters
Hauptmann Johann Ardüser. Um 1705, zur Zeit des spanischen Erbfolgekrieges,
erweiterte mit Hans Caspar Werdmüller (1663-1744) ein weiterer Zürcher
Baumeister die Befestigungsanlagen.
Verantwortlicher Kommandant war Richard La Nicca (1794 – 1883),
Geniehauptmann und Kantonsingenieur aus Chur. Die Baupläne La Niccas
wurden von General Dufour akzeptiert. La Nicca wurde zum 3. Baumeister
auf Luzisteig. Die Arbeiten an der Sperrstellung zogen sich bis ins Jahr
1837 fort, und fanden Ergänzung mit den Blockhäusern auf dem
Fläscherberg (1848), dem alten Arsenal (1856), der Batterie Herzog
(1859 und den Abschluss mit dem Guschaturm (1858). Die Modernisierung
entsprechend den Bedürfnissen der militärischen Ausbildung
findet auch heute noch eine Fortsetzung.
Die Baugeschichte wird in einem Geschichtsfilm
präsentiert
und kann mit Wanderungen erlebt werden. |
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